Tag 3

Früh morgens starte ich im Donaudurchbruch, verplempere fast eine Stunde mit Film- und Fotoaufnahmen und bin dann schon bald im Main Donau Kanal.
Aufgrund von Bauarbeiten ist der Kanal für die Schifffahrt gesperrt, so habe ich ihn ganz für mich allein.
Wie bei meiner letzten Tour wird der Bootswagen auch diesmal erst bei meiner Ankunft aus dem Winterquartier geholt, bei den zwei weiteren Schleusen die ich heute zum Umfragen habe steht er dann schon parat 🙂
Jetzt bin ich in Ottmaring und habe wieder einen sehr schönen Übernachtungsplatz.
Morgen muss ich versuchen meinen Bootswagen zu flicken; der eine Reifen hat fast keine Luft mehr und ich werde ihn spätestens bei den Schleusen in Nürnberg brauchen.
Ansonsten funktioniert die Ausrüstung einwandfrei- das Boot ist absolute Spitzenklasse und es macht unheimlich Spass, selbst auf dem Kanal.
Hier noch ein paar Bilder von heute: Start im Donaudurchbruch, Mündung Main Donau Kanal, die laut Flussführer längste Holzbrücke Europas, Umtrageaktion und Übernachtungsplatz.

20130417-2010101

20130417-2010482

20130418-103837

20130418-103858

20130418-103904

20130418-103911

 

 

 

 

Tag 2

Am zweiten Tag geht es weiter auf der Donau.
Noch zwei Wehre habe ich auf der Donau vor mir. Dann endet die Strecke mit dem schönen Donaudurchbruch.

Hier noch ein Bild vom Start gestern auf dem Lech.

20110314-103929

Die beiden Wehre waren gewohnt anstrengend. Keine einzige Schleuse war in betrieb.

Ab Mittag entschädigte die Sonne für den regen am morgen.
Aus diesem Grund vertrödelte ich auch einige Zeit bei der Mittagspause.

Als ich am Nachmittag kurz nach der Staustufe Vohburg den bekannten Einstieg sah, wurde mir klar, dass ich bis Kehlheim noch eine komplette Agnes Bernauer Fahrt vor mir hatte.
Ich legte mir zwei energierigel zurecht und machte mich ans Werk den Donaudurchbruch noch zu erreichen. Obwohl der Mond erst halb voll ist hatte ich genug Licht für die letzten Kilometer.
So genieße ich jetzt den Donaudurchbruch auf einer kiesbank bei sternenklaren Himmel und absoluter Stille.

Morgen wartet der Main Donau Kanal auf mich.

20110314-212829

Tag 1

Der erste Paddeltag neigt sich dem Ende.
Leider habe ich Ingolstadt heute nicht erreicht. Als ich in Neuburg angekommen bin war es bereits dunkel. Und bei Dunkelheit zwei weitere Wehre zu umtragen erschien mir wenig reizvoll.

Die Wehre im Lech waren nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte. Ich konnte das Boot recht bequem mit dem Bootswagen aus dem Wasser und eine Rampe hinauf ziehen.
Die Staustufen in der Donau sind dagegen eine echte Qual. Entweder sind die Schleusen zu dieser Jahreszeit außer Betrieb oder EON legt einfach keinen Wert darauf sie zu reparieren.
Und im Gegensatz zu den bequemen Rampen im Lech gibt es in der Donau nur Stufen. So muss ich das Boot jedesmal komplett ausräumen um es dann umzutragen.

Im Donau Ruder Club wurde ich sehr freundlich begrüßt. So gab es immerhin eine warme Dusche.