Main, Kitzingen – Würzburg

Nach einem gemütlichen Frühstück in Kitzingen paddelten wir vorbei an Sulzfeld und Marktbreit. Bei der Mittagspause in Frickenhausen wurde gerade ein Sonnensegel über dem Sitzplatz installiert. Hier ist eine Pause sehr zu empfehlen. Der Ort selbst ist eine Besichtigung wert. Weinberge am rechten Ufer und blühende Bäume überall. Nach Ochsenfurt näherten wir uns dann schon Würzburg. Hier mussten wir einmal umtragen. Am Ende der Stadt auf der linken Seite ein guter Ausstieg an einem großen Parkplatz in der Nähe zum Bahnhof.

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Der Main ist auf jeden Fall ein toller Fluss zum Flusswandern; schöne abwechslungsreiche Landschaft, gute Übernachtungsmöglichkeiten von Zeltplatz bis Hotel in Flussnähe. Hier gibt es weitere Informationen zum Kanuwanderweg Obermain: Flussparadies Franken e. V.

Main, Haßfurt – Wipfeld – Kitzingen

Bei herrlichem Sonnenschein ging es am Morgen in Haßfurt los. Am frühen Nachmittag waren wir in Schweinfurt. Was man vom Wasser aus sehen könnte eine schöne Stadt. Weiter am stillgelegten Kernkraftwerk Grafenreinfeld vorbei. Die Landschaft ist nach wie vor schön und abwechslungsreich.

Nachdem wir den ausgeschriebenen Campingplatz in Hirschfeld nicht gefunden haben, sind wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Wipfeld untergekommen.

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Am nächsten Tag war es leicht bedeckt, ab Mittag mit starkem Wind der uns mal anschob und dann wieder entgegen kam. Die Landschaft änderte sich; es gab zunehmend Weinberge. Bei Volkach kürzt die Wasserstraße den ursprünglichen Flusslauf um 6 km ab. Mit dem Kajak kann man jedoch die alte Mainschleife fahren: kleine Sohlschwellen und insgesamt gute Ströhmung.

Am Abend kommen wir sind Kitzingen an und übernachten an einem freundlichen Zeltplatz.

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Main, Ebing – Bamberg

Wir sind mit dem Fernbus von Aichach nach Bamberg. Die Mitnahme der Ausrüstung war problemlos. Von Bamberg gings weiter nach Ebing. Wegen Bauarbeiten nur Schienenersatzverkehr, den letzten Kilometer zum Fluss sind wir gelaufen.

Belohnt wurden wir von einem traumhaften Fluss bei idealen Wasserstand. Bei der Mündung der Regnitz sind wir abgebogen und die Regnitz aufwärts nach Bamberg. Hier Übernachtung beim schönen Bamberger Faltbootclub.

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Lech, Dessau bis Kinsing

Gestern waren wir mit den Faltbooten auf dem Lech. Mit 2 m in Lechbruck hatte er gut Wasser.

Zu Beginn geht es durch die so genannte Litzauer Schleife- hier kann man einen Eindruck gewinnen, wie traumhaft der Lech vor der Verbauung durch Kraftwerke gewesen sein muss. Mit insgesamt 24 Kraftwerken ist der Lech Dream dichtesten verbaute Fluss in Bayern.

Am Ende der Litzauer Schleife kommt die Dornautalsperre oder Lechstaustufe 6. Die Ende der 1950er Jahre gebaute Talsperre dient der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz, der Biedrigwasserauferhöhung und als Naherholungsgebiet. Der 25 Meter hohe Staudamm ist denkbar ungünstig zum Umtragen. Rechts neben der befestigten Staumauer kann man den Stausee verlassen. Dann ein Stück den Hang hinauf und praktisch geradeaus über die Kreuzung und den Berg hinunter. Unten dann links halten und die Staumauer auf halber Höhe queren. Der Straße etwa 100 Meter folgen. Dann gibt es im Wald eine Möglichkeit rechts zum Fluss. Die Leitplanke kann hier geöffnet werden, ein kleiner Pfad geht zum Fluss.

Das folgende Stück nach Schongau ist deutlich weniger spektakulär als als der obere Verlauf. Staustufe an Staustufe mit meist unpraktischen oder nicht vorhandenen Ausstiegsnöglichkeiten.